Natouren
Zu Fuß
 

Besonders empfehlenswert im März/April:

Gremberger Wäldchen
Eingezwängt zwischen Bahnlinie und Autobahnkreuz entdecken wir einen (fast) ursprünglichen Waldbestand. Im Gremberger Wäldchen stehen einige der ältesten Eichen und Buchen auf Kölner Stadtgebiet. Im März/April bedecken Buschwindröschen und andere Frühjahrsblüher den Waldboden unter den Buchen. Um das Jahr 1900 versuchte man das Wäldchen "aufzuräumen" und zur Parkanlage umzumodeln, mit nur begrenztem Erfolg.
Wir besuchen auch die Gedenkstätte für ermordete Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die während des Nationalsozialismus hier in einem Lager eingesperrt waren.
Dauer 2 Std.

Besonders empfehlenswert im April:

Dünnwald
Rechts und links des Mutzbaches startet unsere Wanderung im Naturschutzgebiet Mutzbacher Aue. Im Frühjahr können wir hier Schlüsselblumen und Windröschen entdecken. Entlang renaturierter Kiesgruben, einem alten Schießplatz und riesiger Rhododendren führt uns der Bach durch den Dünnwalder Dorfkern und wieder hinaus zu den Sanddünen am Rand des alten Rheinbettes. Am Vogelschutzgebiet Hornpott-Kiesgrube rasten viele durchreisende Zugvögel.
Reine Wanderzeit ca. 4 Std.

Eine verkürzte Variante dieser Tour (nur am Mutzbach entlang) führe ich im Frühling 2013 im Auftrag des BUND Köln durch. Termin: 31.3. 2013 von 15-17 Uhr, Anmeldung unter katja.kleinert@bund.net 

Besonders empfehlenswert im Mai:

Worringer Bruch
Schon auf der Landkarte erkennt man den ehemaligen Rheinbogen. Obwohl große Teile des Bruchs trockengelegt und aufgeforstet wurden, finden wir immer noch Sumpfflächen mit mit den typischen Seggenbeständen und derim Mai blühenden Sumpfiris. Vor etwa 20 Jahren wurden Teile des Bruchs als Naturwaldzelle ausgewiesen. Hier soll sich der natürliche Gehölzbestand ohne menschliches Zutun entwickeln können. Eine artenreiche Vogelschar hat diesen Wald bereits besiedelt.
Dauer 2 Std.

Besonders empfehlenswert im Sommer:

Rheinufer
Ausgedehnte Auwälder können wir hier nicht mehr finden. Außer bei extremen Hochwassern bleibt der Rhein brav in seinem Bett. Aber selbst Deiche, Steinböschungen und Kiesstrand sind Lebensraum etlicher anpassungsfähiger Pflanzen, die z.T. von weit her stammen. Wir laufen vom Rodenkirchener Ufer aus über die Brücke zu den Poller Wiesen und weiter ins ehemalige belgische Militärgelände Westhovener Aue.
Reine Wanderzeit ca. 3 Std.

Eine verkürzte Variante dieser Tour (nur die Westhovener Aue) führe ich im Sommer 2013 im Auftrag des BUND Köln durch. Termin: 19.7.2013 von 17-19 Uhr, Anmeldung unter katja.kleinert@bund.net 

Ganzjährig:

Stammheim
Der Schloßpark direkt am Stammheimer Rheinufer hat sich zu einer wunderschönen Kulisse für moderne Kunst entwickelt. Zwanglos spazieren wir von alten Bäumen zu neuen Skulpturen, genießen die Aussicht über den Fluß und erfahren nebenbei, warum es hier kein Schloß mehr gibt.
Dauer 2 Std.

Merheim
Von Refrath aus folgen wir dem Eggerbach durch eine Idylle aus Feuchtwiesen und Wald abwärts. Der Geländesprung am Mauspfad zeigt uns den Übergang von der sandigen Heideterrasse zur Rheinebene. Wir streifen das (restaurierte) Gut Mielenforst inmitten alten Ackerlandes. Unter der Autobahn hindurch erreichen wir das Merheimer Bruch mit Feuchtwiesen, Kopfweiden und der "Fliehburg". Der alte Dorfkern Merheim läßt fast vergessen, daß wir uns direkt neben dem gleichnamigen Autobahnkreuz befinden.
Reine Wanderzeit ca. 3 Std.

Königsforst

Das größte Waldgebiet im rechtsrheinischen Köln wird seit Jahrtausenden von Menschen genutzt. Von früheisenzeitlichen Grabhügeln über den Jagdwald von Königen und Herzögen, fast völliger Abholzung im 19. und monotoner Wiederaufforstung mit Kiefern im frühen 20.Jahrhundert zieht sich die Geschichte. Heute ist der Königsforst ein beliebtes Naherholungsgebiet und zumindest partiell wird wieder mit heimischen Baumarten aufgeforstet. Wir lernen die verschiedenen Baumarten kennen, wandern entlang naturbelassener Bachauen und machen einen Abstecher zur nahegelegenen Burg Rath.
Reine Wanderzeit ca. 4 Std.



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